Newsletter Dezember 2019



Monatsrückblick November 2019

Schnittstellenfreeze!


Liebe Sponsoren, Unterstützer und Fans unseres Teams,

die Konstruktion des egn20 ist so gut wie beendet, sodass das Design unseres nächsten Rennwagens bald finalisiert sein wird. Neben mehreren erfolgreichen Arbeitswochenenden, an denen auf den Schnittstellen-Freeze hingearbeitet wurde, haben die Fahr- Anwärter ihr Können auf der Kartbahn unter Beweis stellen müssen. Außerdem wurden in der Werkstatt der Aerodynamik- und Chassis Abteilung eine Einführung in das Laminieren von CFK gezeigt, damit sie gewappnet sind, um unser Monocoque und die Aerodynamik-Komponenten anzufertigen !

Viel Vergnügen beim Lesen!


Schnittstellenfreeze

An den vergangenen Wochenenden haben alle Abteilungen am CAD-Modell gearbeitet. Die Arbeitswochenenden sind ideal, um sich gegenseitig zu unterstützen, sowie letzte Fragen innerhalb und unter den Abteilungen sowie allen Schnittstellen zu klären. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass alle Bauteile aus den verschiedenen Abteilungen reibungslos funktionieren und sinnvoll zu fertigen sind. Unsere Alumni haben einen Blick auf die Bauteile geworfen und wertvolle Tipps gegeben. Den Schnittstellen-Freeze haben wir geschafft, sodass es nun gilt letzte Optimierungen vorzunehmen, damit der egn20 bis Ende des Jahres als vollständiges CAD-Modell konstruiert wird!



Laminiereinführung

Unsere gesamte Aerodynamik und viele Bauteile aus dem Chassis bestehen aus carbonfaserverstärktem Kunststoff, kurz CFK. Dieser Werkstoff eignet sich besonders gut für uns, da er bei sehr leichtem Gewicht trotzdem stabil ist und eine hohe Steifigkeit besitzt. Die CFK-Teile unserer Rennwagen fertigen wir selber, weshalb eine Einführung in das Verfahren noch vor Beginn der Fertigungsphase unerlässlich ist.  In der Werkstatt gab es von erfahrenen Mitgliedern nach einer Erläuterung der theoretischen Grundlagen zu Faserverbundwerkstoffen die ersten Laminierversuche. Diese sind geglückt, somit steht der Fertigung von CFK- Bauteilen nichts mehr im Wege!



Fahrertraining

Natürlich brauchen wir beim Testen und auf den Events Fahrer, die den Wagen zielsicher um die Kurven lenken und sein Verhalten gut einschätzen können. Dafür beginnen wir bereits früh in der Saison mit regelmäßigem Fahrertraining, welches wir auf der Ralf Schumacher Kartbahn absolvieren. Wer hier gute Rundenzeiten erreicht, der darf sich beim Testen weiter mit dem egn20 vertraut machen, um ihn schließlich auf den Rennstrecken an seine Grenzen zu manövrieren. Dazu macht das Kartfahren ungeheuer Spaß und der Nachmittag dient auch als Teambuilding!



Norddeutsches Teamtreffen

Wie im letzten Jahr, waren wir erneut Gastgeber für die anderen Norddeutschen Teams bei uns an der TU Hamburg. Das Norddeutsche Teamtreffen findet jährlich statt und dient der Vernetzung und dem Austausch zwischen den Teams - man lernt sich besser kennen und kann mit Begeisterung von seinen neuen Konzeptideen berichten. Dabei kommt natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. Nach einem gelungenen Abend haben sich die anderen Teams wieder auf den Heimweg begeben und wir freuen uns schon auf das nächste Mal!


Abteilung des Monats - Software

In der Software Abteilung beschäftigen wir uns damit, dem Auto Leben einzuhauchen. Damit die einzelnen Platinen auch das machen können wofür sie entwickelt wurden, arbeiten wir im Bereich der embedded Systems daran, die Chips auf den Platinen mit Software zu bestücken. Dazu gehört zum Beispiel die Überwachung von kritischen Systemen wie dem Akku. Außerdem ermöglicht die embedded Software eine Schnittstelle zum Fahrer. Diese beginnt mit dem Auslesen der Gaspedalposition und endet mit detaillierten Einstellungsmöglichkeiten die direkt am Auto vorgenommen werden können. 

Aber was passiert eigentlich wenn niemand im Auto sitzt und das Auto trotzdem fahren soll?

Hier greifen unsere Lösungen für die driverless Software, die es ermöglichen, dass das Auto mit Hilfe von Kameras und Sensoren seine Umgebung erkennen kann und einen Weg durch unbekannte Strecken findet. Dazu muss es selbstständig aus erkannten Objekten eine Karte entwickeln, in der es sich selber auf der zu fahrenden Strecke lokalisieren kann. Sobald eine Strecke gefunden und ein Weg durch diese berechnet wurde, muss das Auto diesem Pfad auch noch folgen, es muss also selbstständig beschleunigen, bremsen, lenken und dabei noch auf der Strecke bleiben. Die Software ermöglicht das Zusammenspiel von allen Komponenten, damit das Auto am Ende fährt, ob mit oder ohne Fahrer.

In dieser Saison wollen wir unsere Fähigkeiten im driverless Bereich weiter ausbauen um zuverlässiger und schneller durch die dynamischen Disziplinen zu kommen. Außerdem wollen wir das Interface zwischen Fahrer und Auto verbessern. Hierbei soll es mehr Einstellmöglichkeiten für den Fahrer geben, sowohl im Fahrbetrieb als auch im Stand.




Das war er, der dritte Newsletter der Saison 2020!


Bis zum nächsten Mal

Euer e-gnition Hamburg

©e-gnition Hamburg e.V. 2020

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