Saisonrückblick 2021


Saisonrückblick 2021 Ein Jahr zwischen Maskenpflicht und Wettbewerben!

Liebe Sponsoren, Unterstützer und Fans unseres Teams, ____________________________________________________________________________ Zum Start des neuen Vereinsjahres werfen wir noch einmal einen Blick auf die ereignisreiche Saison 2021. Viel Vergnügen beim Lesen!

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©Suhk

Saisonrückblick 2021 Nachdem bereits die letzte Saison und der Saisonrückblick-Newsletter von vor 12 Monaten eine gänzlich neue Geschichte erzählte, wird der folgende Rückblick abermals eine einmalige Saison beschreiben. Vor kaum über einem Jahr wurde der egn20 vorgestellt. Aufgrund von Corona verspätet im Oktober und ohne Eventeinsätze. Damals wurde sich zügig darauf geeinigt, dass in der Saison 2021 kein neues Fahrzeug gebaut werden soll. Stattdessen wurde mit dem egn20 auf den Wettbewerben 2021 angetreten und während der Saison die Entwicklung des egn22 bereits vorgezogen werden. Es gab also zwei grundlegende Aufgaben: Das Fertigstellen und Testen des egn20 und das Entwickeln des egn22. Dabei liegt der Fokus auf Konzeptüberlegungen und -entscheidungen und Vorarbeit bezüglich Packaging und Design. Durch die auf zwei Saisons verlängerte Entwicklungszeit des egn22 konnten einige Deadlines nach hinten verschoben werden und es blieb Zeit, sich losgelöst vom sonst so engen Zeitplan auf die Grundlagenforschung zu konzentrieren. Es erfolgte die Arbeit an Großprojekten, beispielsweise dem Umstieg auf eine 10”-Radbaugruppe oder die Entwicklung eines neuen Monocoques. Außerdem wurden Konzepte intensiver als sonst hinterfragt, im Detail validiert und so umfassend begründet. Auf diesem Wissen aufbauend konnten Designentscheidungen für den egn22 getroffen werden.



Neben vielen neuen Abläufen in der 21er Saison gab es auch “Alte Bekannte” im Kalender: So trugen wir unseren Autonomous Racing Workshop erstmalig digital aus. Der Stream zeigte Einblicke in Werkstätten aus Augsburg, Karlsruhe oder auch Trondheim. Ebenfalls digital fand dieses Jahr das Qualifizieren zu den Wettbewerben im Sommer statt. Nachdem die Events letztes Jahr abgesagt wurden, war der Andrang hoch. Wir konnten uns aber erneut für die präferierten Events in Österreich, Ungarn und am Hockenheimring qualifizieren. Und das sowohl in der Electric als auch in der Driverless Klasse! Die alljährliche Vorstellung unseres neuen Rennboliden rückte immer näher. Ohne einen neuen Wagen konstruiert zu haben, überlegten wir uns eine andere Möglichkeit, unseren Entwicklungsstand im Frühjahr zu präsentieren. In der “Not-A-Rollout-Show: #1000 Stories - was war, was wird”, führten wir interessante Talks mit aktuellen und früheren Abteilungsleitern. Die Entwicklung des egn22 und neue Verfahren im Vergleich zu den Anfängen des Vereins wurden in einem für uns gänzlich neuen Rahmen gezeigt und online gestreamt.



Mit dem Fortschreiten des Jahres kamen auch die Events immer näher. Lief die Fertigstellung des egn20 anfangs noch etwas schleppend, wurde nun alles mobilisiert, um gut vorbereitet an den Wettbewerben teilnehmen zu können. Diese sollten unter Hygienevorschriften und teilweise mit Personenbeschränkungen stattfinden. Eine besondere Herausforderung war die Inbetriebnahme der Driverless-Komponenten. Der Ansatz, die Komponenten für das autonome Fahren möglichst gut zu integrieren, gestaltete sich insbesondere für den mechanischen und elektrischen Umzug auf das neue Auto als sehr komplex. Ende Juli fand dann das erste Rennen auf dem Red Bull-Ring in Spielberg, Österreich statt. Corona und ein Jahr ohne Events hin oder her - eines wurde direkt klar: Der Spirit, der von der Formula Student ausgeht, ist noch immer derselbe! Der egn20 kam mit einigen kleinen Anpassungen durch alle Scrutineerings und konnte an den dynamischen Disziplinen teilnehmen. Durch einen Fehler im Akku, konnten wir leider das Endurance nicht beenden. Dennoch wurde am Ende ein guter neunter Platz erreicht!



Nach ein paar Tagen Pause in Ungarn ging es am Hungaroring bei Budapest weiter. Das erste Event in der Geschichte e-gnitions, bei dem unser Fahrzeug in der Electric und der Driverless Klasse antreten sollte. Gestoppt wurde dieser Plan durch Probleme mit der Software - der autonome Fahrmodus ließ sich nicht funktionsfähig starten. Dennoch konnte der egn20 hier zeigen, was er kann und wurde nach dem Endurance mit dem zweiten Platz in der Efficiency-Wertung gekürt!



Zum Abschluss fand unser Heimrennen statt: Die Formula Student Germany am Hockenheimring. Wieder mit dem egn20 als Teilnehmer beider Klassen. Unsere Elektroniker und Softwerker arbeiteten Tag und Nacht, um den Driverless-Modus zu optimieren. Die Arbeit zahlte sich aus: Während wir in der Electric Klasse bereits erste Disziplinen fuhren, konnten wir das Scrutineering für die Driverless Klasse abschließen! Der egn20 fuhr - mit UND ohne Fahrer. Wieder konnte das Endurance beendet werden und wir waren in der Lage am DV-Trackdrive teilzunehmen. Probleme mit dem Lenkmotor verhinderten zwar eine bessere Platzierung, aber ein dritter Platz im Business Plan und im Engineering Design Event führten dennoch zu einem 7. Platz overall in der DV-Klasse, während in der EV-Klasse ein 12. Platz errungen werden konnte.



Und so kommt die Saison 2021, genau wie dieser Newsletter, zu einem Ende. Der egn20 hat gezeigt, was in ihm und besonders in seinem zukunftsträchtigen Konzept steckt. Für 2022 wurden entscheidende Entwicklungen vorangetrieben, sodass wir optimistisch auf die neue Saison blicken können.


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Das war er, der erste Newsletter der Saison 2022!


Bleibt gesund und bis zum nächsten Mal

Euer e-gnition Hamburg

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Wir bedanken uns bei all unseren Sponsoren für die starke Unterstützung. Erst Sie machen e-gnition möglich!